Reitbeteiligungen - Die größten Frechheiten

Als Kind hatte ich schon eine Reitbeteiligung. Mit dieser lief alles prima, jedoch gab es auch Besitzer, bei denen man nur den Kopf schütteln kann.

 

Nr 1: Die unzuverlässige

Ich hatte mir einen Termin zum Probereiten vereinbart. Kaum saß ich beim Bus vorm Stall und wollte Fragen, ob sie schon da ist, erteilte sie mir eine Absage. Toll, grade angekommen in voller Montur da sitzend, durfte ich auch gleich wieder nach Hause fahren. SO NICHT! Das ist ein ziemlich egoistisches Verhalten. Grund: "Es regnet und wir haben keine Reithalle!" Na und? Auch bei Regen kann man Reiten und auch dann muss ein Pferd beschäftigt werden. Das war wohl mal wieder eine verwöhnte Sonnenanbeterin. Auch beim zweiten Termin ist sie nicht gekommen!

 

Nr 2: Die unhöfliche mit den Wucherpreisen

Angebot: 1-2x die Woche reiten für 130€ im Monat. Zusätzlich 130€ für den Unterricht auf einem viel zu kleinen Platz (rund 15x10 Meter). Sie wollte satte 260€ insgesamt. Nach dem zweiten mal Probereiten verlangte sie 60€, weil ich danach die Reitbeteiligung abgesagt habe. Ihr Pferd war extrem triebig, faul und verritten. Für ein Profipferd mit ca. M Niveau wäre das okay, aber für ein total kaputtes Pferd? Nein, danke.

 

Nr. 3: "Bezahle für's Probereiten, das wird dann von der RB abgerechnet, wenn sie zustande kommt!"

Aber sie kam nie zustande. Sie verlangte 15€ für das Probereiten, hatte sich insgeheim aber schon für die vorher gerittene Kandidatin entschieden. So zahlte ich 15€ für gar nichts. Der Betrag kam nie zu mir zurück, weil die RB nicht zustande kam und so auch nix abgerechnet wurde. So naiv werde ich nicht mehr sein! Ich habe meine Lektion gelernt.

 

Nr. 4: Pflegebeteiligung? 40€ und nur mit Vertrag!

Ich hatte bisher noch nie für eine Pflegebeteiligung etwas zahlen müssen. Man macht ja sowieso nur wenig: Putzen, versorgen, bisschen beschäftigen und fertig. Diese Besitzerin verlangte 40€ im Monat von mir, für 1x die Woche kommen. Es gab nicht einmal einen Reitplatz und Longieren war verboten! Nachdem sie mir sagte, sie wolle dafür einen Vertrag, habe ich sofort abgelehnt. Ein Vertrag für max. 4x im Monat, für ungefähr 3 Monate lang und so einen satten Preis? Das ist Irrsinn.

Ich weiß, dass die Pferdehaltung kostenintensiv ist. Aber ohne Reitplatz, mit einem Longierverbot und zusätzlich noch einem Vertrag, in dem sie mich theoretisch schikanieren könnte? NEIN. So geht das nicht!!!